Deutsch Sprachkurs für Teilnehmer am MEPA-Spezialkurs 2026
Für die DHPol bereits eine Veranstaltung mit Tradition: Von Ende August bis Mitte September fand erneut ein fachbezogener Deutschkurs der Mitteleuropäischen Polizeiakademie (MEPA) an der DHPol statt. Elf TeilnehmerInnen und Teilnehmer aus Tschechien, Ungarn, der Slowakei und Slowenien reisten dafür nach Münster. Der zweiwöchige Kurs umfasste neben der allgemeinen Sprachförderung vor allem auch polizeibezogene Themen und Fachsprache.
Ein fachliches und kulturelles Rahmenprogramm und ein Besuch des Polizeipräsidiums rundete die Agenda ab. Der MEPA-Sprachkurs bereitet die Teilnehmenden auf den MEPA-Spezialkurs vor.
MEPA-Fachseminar „Cybercrime 2026
Vom 14.-18.09.2026 fand an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg in Böblingen das MEPA-Fachseminar „Cybercrime 2026“ statt. 20 Kolleginnen und Kollegen aus Österreich, Slowenien, der Slowakei, Ungarn und Deutschland konnten sich zu vielfältigen Themen aus dem Bereich der digitalen Spuren und Cybercrime-Ermittlungen austauschen, neue Impulse für die eigene Arbeit gewinnen, Erfahrungen teilen und persönliche Kontakte knüpfen.
Die Teilnehmenden lobten im Nachgang – neben der sehr guten Organisation – insbesondere die inhaltliche Bandbreite, den wertvollen Austausch miteinander sowie die praktische Relevanz des Fachseminars.
MEPA Kuratoriumssitzung 2026 in Prag
Vom 23. bis 25. Juni 2026 fand in Tschechien/Prag die jährliche Kuratoriumssitzung der Mitteleuropäischen Polizeiakademie (MEPA) statt. Im Rahmen des Arbeitsgremiums erarbeiteten die Ländervertreterinnen und -vertreter lösungsorientiert zukunftsweisende Themen und bereiteten damit wichtige Entscheidungsgrundlagen für die kommende Vorstandssitzung im November in Liechtenstein vor. Neben einer positiven Bilanz der erfolgreich absolvierten MEPA-Veranstaltungen stand vor allem die strategische Planung der Aktivitäten für das Jahr 2027 im Fokus des Treffens. Ein besonderer Dank gilt den tschechischen Gastgeberinnen und Gastgebern, die durch ihre hochprofessionelle Organisation und exzellente Gastfreundschaft den idealen Rahmen für diesen produktiven, grenzüberschreitenden Austausch geschaffen haben.
MEPA-Fachseminar „Falsche Polizisten (Polizeitrick/Kautionstrick)“
Vom 05. bis 07. Mai 2026 fand in Wien das MEPA-Fachseminar „Falsche Polizisten (Polizeitrick/Kautionstrick)“ statt.
Insgesamt 30 polizeiliche PraktikerInnen aus dem Ermittlungsbereich „Falsche Polizisten“ (Polizeitrick/Kautionstrick) der mittleren und höheren Führungsebene aus den MEPA-Ländern nahmen an diesem Seminar teil. Als Gastreferent konnte ein polnischer Ermittler gewonnen werden.
Im Rahmen dieses Seminars wurden verschiedene Kriminalitätsphänomene in Zusammenhang des organisierten Bandenbetrugs und neue Ermittlungsmethoden zur Bekämpfung der internationalen Kriminalität vorgestellt.
Die TeilnehmerInnen als Experten stellten die aktuellen Lagebilder unter Berücksichtigung besonderer Schwerpunkte und Erscheinungsformen aus ihren Heimatländern vor.
Die TeilnehmerInnen nutzten das Seminar nicht nur zu einem regen Informations- und Erfahrungsaustausch untereinander, sondern konnten auch aktuelle Ermittlungsverfahren in ihren Ländern bereits während des Seminares verknüpfen und gemeinsame Täterstrukturen erkennen.
Ziel dieser MEPA-Fortbildung war unter anderem die Vertiefung der beruflichen und persönlichen Kontakte, um bei der weiteren Bearbeitung der internationalen Ermittlungsverfahren noch enger zusammenarbeiten zu können.
Abschluss des Zertifizierten MEPA-Kurses 2026 in Budapest
Am 27. März 2026 wurde im Rahmen einer Abschlussfeier mit Überreichung der Zertifikate der Zertifizierte MEPA-Kurs 2026 in Budapest abgeschlossen.
Dieser Kurs startete am 09. Februar in Bratislava. 20 polizeiliche Praktiker aus den MEPA-Mitgliedsländern hatten die Möglichkeit an dieser MEPA-Fortbildung an den Standorten – Bratislava, Prag, Berlin, Bern, Ljubljana, Wien und Budapest - teilzunehmen.
Im Zentrum dieser Weiterbildung stand die Vermittlung und die Vertiefung von Ermittlungs- und Bekämpfungsstrategien im Bereich der grenzüberschreitenden / internationalen kriminalpolizeilichen Zusammenarbeit.
Während des Kurses wurde von den Teilnehmern eine Fallstudie zu dem Thema „Callcenterbetrug durch falsche Polizeibeamte " bearbeitet. Die schriftliche Arbeit wurde von den Workhopbetreuern und der Prüfungskommission unter dem Vorsitz von Herrn Michael Meier, Vorstand der MEPA vom Fürstentum Liechtenstein, beurteilt. Die Ergebnisse der Fallstudie wurden am 26. März in Budapest vor einem internationalen Gremium und der Prüfungskommission präsentiert. Anschließend mussten sich die Teilnehmer den mündlichen Fragen der Prüfungskommission stellen.
Entsprechend dem European Credit Transfer und Accumulation-System (ECTS) können nach positivem Abschluss dieser MEPA-Fortbildung und Erreichung der Qualifikation „MEPA-Kurs – Vorbeugung und Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität", zertifiziert nach EQR/NQR Level 5, 16 European Credits (EC) angerechnet werden.
Die schriftlichen Ergebnisse der Fallstudie werden in den MEPA-Ländern allen Ermittlungsbeamten zur Verfügung gestellt, wodurch auch jene Polizisten, die nicht am Kurs teilnahmen, von den Ergebnissen profitieren können. Zusätzlich werden die Ergebnisse im Insider auf der MEPA-Homepage zum Download angeboten.
Die Festrede wurde von Herrn Michael Meier gehalten, wobei dieser die Wichtigkeit der MEPA bei der internationalen polizeilichen Zusammenarbeit hervorhob.
Im Rahmen der Abschlusswoche fand auch die Sitzung der Kursleiter der MEPA-Länder statt. Neben der Auswertung der Ergebnisse des aktuellen zertifizierten Kurses legten die Experten und Vertreter der MEPA die ersten konkreten Aufgaben für den nächsten Zertifizierten MEPA-Kurs 2027 fest.
Eröffnung des Zertifizierten MEPA-Kurses 2026
Am 09. Februar 2026 wurde der siebenwöchige Zertifizierte MEPA-Kurs 2026 in Bratislava eröffnet, der am 27. März in Budapest abgeschlossen wird.
Diese MEPA-Fortbildung ist nach dem österreichischen Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) auf Niveau 5 zertifiziert und wird mit der Qualifikation „MEPA-Kurs – Vorbeugung und Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität“ abgeschlossen. Entsprechend dem European Credit Transfer und Accumulation-System (ECTS) können nach positivem Abschluss dieses MEPA-Kurses und Erreichung der Qualifikation 16 European Credits (EC) angerechnet werden.
An den sieben Veranstaltungsorten der MEPA-Mitgliedsländer in der Bratislava, Prag, Berlin, Bern, Wien, Ljubljana und in Budapest wird dieser Kurs abgehalten.
Die Eröffnung dieser MEPA-Fortbildung erfolgte von Frau Mag. Ingrid Weissová, Leiterin der Sektion für Internationale Beziehungen, Polizeiakademie Bratislava. Frau JUDr. Lucia Kurilovská, PhD., 1. Staatssekretärin im Innenministerium der Slowakischen Republik und Herr Ing. Stanislav Šišulák, PhD., Rektor der Polizeiakademie in Bratsilava begrüßten die Kursteilnehmer.
20 ErmittlerInnen aus den MEPA-Ländern werden diese MEPA-Fortbildung absolvieren. Die Teilnehmer werden sowohl rechtliche und strategische Elemente als auch operative und taktische Maßnahmen zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität kennenlernen. Theoretische und praktische Methoden für die grenzüberschreitende und polizeiliche Zusammenarbeit bilden den Kern dieser MEPA-Fortbildung.
Im Zuge des Kurses werden den Teilnehmern von Experten aus den MEPA-Ländern die neuesten Trends und Methoden zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität vorgestellt.
Während des Kurses besuchen die Kursteilnehmer Workshops, wobei verschiedene Aufgabenstellungen rund um das Thema „Callcenterbetrug durch falsche Polizeibeamte" in den sieben Wochen zu bearbeiten sind. Als Grundlage dient ein Fall aus der Praxis. Am Ende des Kurses werden die Ergebnisse der Workshops vor einem Expertengremium präsentiert. Die Workshops werden von erfahrenen Experten aus Deutschland und Slowakei begleitet bzw. geleitet werden.
Deutsch-Sprachkurs für Zertifizierten MEPA-Kurs 2026
Vom 19. bis 30. Januar 2026 fand am Institut für Fortbildung in Böblingen der jährliche MEPA Deutsch-Sprachkurs für den Zertifizierten MEPA-Kurs mit elf Teilnehmenden aus Ungarn, der Slowakei und Slowenien statt.
Im Rahmen des Sprachkurses hatten die Teilnehmenden nicht nur die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in Grammatik und Wortschatz zu vertiefen, sondern auch kulturelle und sprachliche Unterschiede ihrer Herkunftsländer zu diskutieren. Insbesondere bei der Auseinandersetzung mit aktuellen Themen wie OSINT und Extremismus sowie bei verschiedenen Sprachspielen zeigte sich die Gruppe äußerst motiviert, engagiert und leistungsstark.
Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm – darunter der Besuch des Kriminalmuseums in Böblingen, des Führungs- und Lagezentrums (FLZ) sowie des Renitenztheaters in Stuttgart – ebenso wie gemeinsame Kino- und Spieleabende bot zahlreiche Anlässe für anregende Gespräche und trug maßgeblich zum Erfolg des Seminars bei.
Die Hochschule für Polizei Baden-Württemberg wünscht allen Teilnehmenden viel Erfolg für den Zertifizierten Kurs und bedankt sich herzlich für die engagierte und konstruktive Mitarbeit während des Seminars.
MEPA-Fachseminar „Bekämpfung der international organisierten Rauschgiftkriminalität 2025"
Vom 20. bis 24. Oktober 2025 fand in Böblingen, Baden-Württemberg, das internationale MEPA-Fachseminar „Bekämpfung der international organisierten Rauschgiftkriminalität“ statt.
Das Event bot eine sehr gute Plattform für den Austausch von Ideen sowie Erfahrungen und brachte 22 Polizei- und Zollbeamte aus insgesamt sechs MEPA-Ländern zusammen.
MEPA-Fachseminar Cybercrime 2025
Vom 15.-19.09.2025 fand an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg in Böblingen das MEPA-Fachseminar „Cybercrime 2025“ statt. 22 Kolleginnen und Kollegen aus Liechtenstein, Österreich, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Deutschland konnten sich zu vielfältigen Aspekten rund um das Thema Cybercrime-Ermittlungen und digitale Forensik austauschen, neue Impulse für die eigene Arbeit gewinnen, Erfahrungen teilen und persönliche Kontakte knüpfen.
Die Mischung aus Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden und der Vorstellung innovativer Ermittlungsmöglichkeiten trug maßgeblich zum Erfolg der Seminarwoche bei. Neben den fachlichen Themen kam aber auch der persönliche Austausch nicht zu kurz. So konnten bei den Abendveranstaltungen persönliche Kontakte geknüpft werden, die auch künftig den Austausch erleichtern werden.
MEPA Deutsch-Sprachkurs für Spezialkursteilnehmende an der Deutschen Hochschule der Polizei
Vom 1. bis 12. September 2025 fand an der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) in Münster der Deutsch-Sprachkurs für die Teilnehmenden des diesjährigen MEPA-Spezialkurses statt. Ziel des Programms war es, die Sprachkenntnisse der internationalen Polizeibediensteten gezielt im Hinblick auf grenzpolizeiliche Themen auszubauen und so eine fundierte Vorbereitung auf den Spezialkurs zu gewährleisten. Das anspruchsvolle Kursniveau orientierte sich am Sprachniveau B2 und umfasste insbesondere Grammatik-, Wortschatz- und Kommunikationsübungen zu polizeilichen Fachthemen.
Der Sprachkurs verband intensives Lernen mit interkulturellem Austausch, Einblicken in die polizeiliche Praxis und einem abwechslungsreichen Kulturprogramm. Die Teilnehmenden zeigten sich begeistert und blicken nun gut vorbereitet dem MEPA-Spezialkurs entgegen. Die DHPol freut sich bereits 2026 eine neue Gruppe MEPA Spezialkursteilnehmer willkommen heißen zu dürfen!