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2016
09/10

Kursleiterkonferenz in Prag für den MEPA-Hauptkurs 2017

Vom 06. bis 08. September 2016 fand in Prag/Tschechien die Kursleiterkonferenz für den 25. MEPA-Hauptkurs im Jahr 2017 statt.

Die Kursleiter aus den 7 MEPA-Ländern planten den Ablauf und die Inhalte für den im Jahr 2017 in allen MEPA-Ländern stattfindenden Jubiläumskurs.  

Es werden im Jahr 2017 Experten aus den MEPA-Ländern den Kursteilnehmern  die neuesten Trends und Methoden zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität darlegen. Die internationale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die Ausarbeitung von gemeinsamen Bekämpfungsstrategien stehen dabei im Vordergrund. Die Themen werden die klassischen OK-Delikte umfassen. Den Teilnehmern werden auch moderne und neueste Bekämpfungsmethoden der OK präsentiert werden.

Die Teilnehmer werden wie in den letzten Jahren im Zuge ihrer Fortbildung einen Workshop besuchen. Am Ende des Kurses werden die ausgearbeiteten Ergebnisse vor einem Expertengremium präsentiert.

Dieser 25. MEPA-Hauptkurs wird als Jubiläumskurs mit einem Festakt würdig in Budapest abgeschlossen. Die NVS in Ungarn präsentierte einen Ablaufplan zu dieser Abschlussveranstaltung, der von den Konferenzteilnehmern diskutiert wurde. Mit einem Ergebnis hinsichtlich des genauen Programms wird in den nächsten Wochen gerechnet.
 

2016
08/31

Neuer sicherheitspolitischer Bericht der Schweiz

​​​​​​​​​​​​​​​Der neue Bericht des Bundesrates über die Sicherheitspolitik der Schweiz analysiert das aktuelle sicherheitspolitische Umfeld und zeigt auf, mit welchen Bedrohungen und Gefahren die Schweiz konfrontiert ist und wie sie diesen begegnen will. Er ist in die drei Teile "Lage", "Strategie" sowie "Sicherheitspolitische Führung und Sicherheitsverbund Schweiz" gegliedert.

Der Bericht kommt zum Schluss, dass es in der Bedrohungslage in den letzten Jahren markante Veränderungen gegeben hat. Dies gilt insbesondere für das im Zuge der Ukraine-Krise nachhaltig verschlechterte Verhältnis zwischen dem Westen und Russland, die Verschärfung der Bedrohung durch den dschihadistischen Terrorismus sowie das Ausmass an illegalen Aktivitäten und Missbrauch im Cyber-Raum. Der Bericht hält fest, dass die Bedrohungen und Gefahren insgesamt noch komplexer, noch stärker untereinander verknüpft und unübersichtlicher geworden sind. Eine besondere Herausforderung für die Sicherheit der Schweiz liegt in der Kombination oder Verkettung der verschiedenen Bedrohungen und Gefahren.

Die Sicherheitspolitik der Schweiz

2016
08/30

MEPA-Workshop zum Thema "Foreign Fighters" an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster vom 15. -18. August 2016

​Vor dem Hintergrund der zunehmenden Terrorbedrohung und damit einhergehenden hohen Belastung für die Polizei in vielen  europäischen Ländern führte die Deutsche Hochschule der Polizei  unter dem Logo der Mitteleuropäischen Polizeiakademie „MEPA" einen dreitägigen Workshop zum Thema „Foreign Fighters" durch. Dazu konnten in Münster/D  Teilnehmer aus den MEPA-Mitgliedsländern Schweiz, Slowakische Republik, Slowenien, Ungarn und Deutschland begrüßt werden. Dem Veranstalter war es wichtig, das Problem des Terrorismus aus möglichst unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und hatte somit Referenten aus polizeilichen wie auch nicht-polizeilichen Institutionen eingeladen. Thematisiert wurden Aspekte wie Extremismus und Religion, Radikalisierungsverläufe sowie präventive und repressive Interventionsmöglichkeiten. Wertvolle Beiträge lieferten auch die Teilnehmer selbst, die in ihren Referaten die terroristische Bedrohung in ihren jeweiligen Ländern und Ansätze zur Bewältigung des Problems skizzierten. Ein kleines Kulturprogramm, bei dem den Teilnehmern die Besonderheiten Münsters als Stadt des westfälischen Friedens gezeigt wurden, rundete die Veranstaltung ab.
 

2016
07/25

Personelles beim Vorstand des Bundeskriminalamtes in Deutschland

Zum 01.07.2016 wurde das Bundeskriminalamt in Deutschland umorganisiert.

Die Zuständigkeit für die MEPA beim BKA Wiesbaden liegen nunmehr in der Abteilung IZ (Internationale Kooperation, Bildungs-/Forschungszentrum) in der Abteilung in der Gruppe IZ2 (Bildungszentrum) und in der Gruppe IZ2 in der Organisationseinheit IZ21 (Bildungsmanagement, Allgemeine Aus- und Fortbildung).

Herr Leitender Regierungsdirektor Heiko Braß, Leiter der Gruppe IZ2, übernimmt damit die Nachfolge von Frau Dr. Juliane Malzacher die Vertretung des BKA im MEPA-Vorstand.

2016
07/14

MEPA-Fachjournal 2/2016

​Zum Thema "Bekämpfungsstrategie und Zusammenarbeitsgrundsätze bei der Schleusungskriminalität" wurde das MEPA-Fachjournal 02/2016 publiziert.

Druckexemplare werden von den Nationalen Verbindungsstellen oder vom Zentralen Koordinationsbüro der MEPA auf Anfrage an Polizeidienststellen oder Polizeibediensteten versendet.

2016
06/28

ISEC; Online Projektsitzung Juni 2016 in Österreich

​Am 28.06.2016 trafen sich die nationalen Verbindungsstellen der MEPA zur 2. ONLINE-Projektsitzung. Bei der Sitzung, die in Brunn/Gebirge in Niederösterreich stattfand, wurden die letzten Details zur Fertigstellung des ISEC-Projektes für Ende Juli erarbeitet. Neben Schulungsmaßnahmen für das MEPA-Portal wurden auch technische und administrative Neuerungen im Insider besprochen und bearbeitet. Die 11 Teilnehmer der Sitzung widmeten die Sitzungszeit ebenso für erste Evaluierungen zum Projekt und Rückmeldungen zum Ablauf der beiden Unterprojekte "OC-Course" und "MEPA-Portal". Bei dem Meeting konnten die letzten Maßnahmen zur Fertigstellung des MEPA-Portals, insbesondere die Erhöhung der Sicherheit (2 Faktor-Authentifizierung), sowie die Datenübertragungen vom alten in den neuen Insider nahezur abgeschlossen werden. Das neue MEPA-Portal wird endültig in Vollversion zum Ende des Projektes laufen, wobei einige technische Veränderungen noch bis Ende dieses Jahes dauern werden.

2016
06/27

Abschluss des 2. CEPA-OC-Course 2016 in Bratislava

Am 24. Juni 2016 wurde im Rahmen einer Abschlussfeier mit Urkundenverleihung der 2. CEPA-OC-Course 2016 in Bratislava abgeschlossen.

Diese Fortbildung der MEPA wurde von der Europäischen Union im Rahmen des ISEC-Projektes "Central European Police College Online Website and Organized Crime Course English" gefördert.

Unter der Anwesenheit von hochrangigen Gästen aus den MEPA-Mitgliedstaaten wurde in der Polizeiakademie in Bratislava für die Kursteilnehmer des 2. CEPA-OC-Course die Abschlussfeier veranstaltet.

Die aus den sieben MEPA-Mitgliedsländern stammenden 23 polizeilichen Praktiker, die mit kriminalpolizeilichen Aufgaben befasst sind, hatten zwischen 30. Mai bis 24. Juni 2016 die Möglichkeit, an dieser MEPA-Fortbildung an vier Standorten – Brdo (SLO), Prag (CZ), Budapest (H) und Bratislava (SK) -  teilzunehmen. 

Im Zentrum dieser Weiterbildung stand die Vermittlung und die Vertiefung von Ermittlungs- und Bekämpfungsstrategien im Bereich der grenzüberschreitenden / internationalen Kriminalität sowie die damit verbundene Erweiterung und Verbesserung der regionalen polizeilichen Zusammenarbeit.

Während des Kurses wurde von den Teilnehmern der Workshop zum Hauptthemenbereich „Gemeinsame Ermittlungsgruppen (JIT)" bearbeitet. Die Ergebnisse des Workshops wurden sowohl schriftlich ausgearbeitet, als auch im Rahmen der Abschlussfeier vor dem internationalen Gremium präsentiert.

Die schriftlichen Ergebnisse des Workshops werden in den MEPA-Ländern allen Ermittlungsbeamten zur Verfügung gestellt, wodurch auch jene Polizisten, die nicht am Kurs teilnahmen, von den Ergebnissen profitieren können. Zusätzlich werden die Ergebnisse im Insider auf der MEPA-Homepage www.mepa.net zum Download angeboten.

Herr Leitender Kriminaldirektor Matthias Zeiser von der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster und gleichzeitig Vorstandsmitglied der MEPA in Deutschland, erwähnte bei der Festrede die Wichtigkeit der MEPA bei der internationalen polizeilichen Zusammenarbeit.

Der Kursteilnehmer Rainer Lienhard (D) wies anlässlich der Abschlussrede auf die Einzigartigkeit der Fortbildungsveranstaltung der MEPA hin und bedankte sich bei allen Verantwortlichen der MEPA für die Durchführung dieses Kurses.

Frau Doc. Dr. Lucia Kurilovská, PhD., Rektorin der Polizeiakademie in Bratislava und Vorstandsmitglied der MEPA in der Slowakei, überreichte den Kursteilnehmern die Urkunden über die erfolgreiche Absolvierung des 2. CEPA-OC-Course.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung fand die auch die Sitzung der Hauptkursleiter der MEPA-Länder statt. Neben der Auswertung der Ergebnisse des aktuellen OK-Kurses evaluierten die Experten die im Jahre 2015 und 2016 stattgefundenen Fortbildungsveranstaltungen.
 

2016
06/17

MEPA-Fachseminar zum Kindermissbrauch am Internet in Bratislava

Die Polizei-Akademie in Bratislava und die Cybercrime-Abteilung des Kriminalamts des Polizeipräsidiums veranstalteten gemeinsam das Fachseminar Kindermissbrauch im Internet im Rahmen der MEPA Fortbildungsaktivitäten in der Woche von 9. bis 13. Mai 2016 in Bratislava. 

23 Polizeiexperte nahmen teil. Das Seminar begann mit einer internationalen Konferenz zu diesem Thema, die von dem slowakischen Polizeipräsidenten und von der Rektorin der Polizei-Akademie in Bratislava eröffnet wurde. An der Konferenz trugen auch 6 Seminar-Teilnehmer (Deutschland, Österreich, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn) vor und teilten ihre gute fachliche Praxis und Erfahrungen mit Ermittlung von Cybercrime.

Die slowakischen Experten aus der Cybercrime-Abteilung sowie dem EDV-und Management-Stuhl der Polizei-Akademie boten den Teilnehmern ein abwechslungsreiches und interessantes Programm: u.a. Fallstudien und die Präventionsarbeit der Polizeibeamten in einer slowakischen Schule.  Die MEPA-Polizisten waren ins Programm – durch praktischen Übungen und/oder die Teamarbeit, bei der sie in kleinen Gruppen die Lösungen gemeinsam erarbeiteten - aktiv involviert. Das Seminar zielte auch darauf ab, den Teilnehmern einen Informations- sowie Erfahrungsaustausch hinsichtlich der Cybercrime-Bekämpfung zu ermöglichen.  Die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten in Bratislava und Umgebung rundeten die Seminar-Woche ab.

2016
06/10

Zweite Woche des 2. MEPA – OK Kurses in Prag

​Im Zeitraum vom 5. bis 10. Juni 2016 wurde in der Hauptstadt der Tschechischen Republik in Prag die zweite Woche des 2. MEPA-OK Kurses durchgeführt.

Der Vertreter der Polizeiakademie der Tschechischen Republik hat am Beginn der tschechischen Woche die Bedeutung der MEPA im Rahmen der internationalen Polizeifortbildung ausgedrückt, die gerade durch die Reallisierung der Ausbildungsmaßnahmen in englischer Sprache noch verstärkt wurde. Er wünschte allen Teilnehmern viel Erfolg. Der Repräsentant des Innenministeriums der Tschechischen Republik hat bei dieser Gelegenheit den besonderen Charakter der MEPA hervorgehoben.

Während der Woche machten sich die Kursteilnehmer mit der Tätigkeit der Polizei der Tschechischen Republik näher vertraut und es kam auch zum Austausch von Erfahrungen und Erkenntnissen aus der Praxis. Die Teilnehmer konnten ebenso die Gastfreundschaft der Hauptstadt der Tschechischen Republik genießen.  

2016
06/09

MEPA-Fachseminar Rockerkriminalität

​Im Rahmen der MEPA-Fachseminare richtete die Sicherheitsakademie in Österreich gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Kärnten vom 06. bis. 09. Juni 2016 das Fachseminar mit dem Titel „Bekämpfung der Rockerkriminalität" aus.

Im wunderschönen Pörtschach am Wörthersee trafen sich 30 Ermittler aus sechs MEPA-Ländern, die sich mit diesem Deliktsbereich befassen. Tschechien konnte leider keinen Teilnehmer entsenden. Sieben Bezirksermittler von den Bezirkspolizeikommanden der Landespolizeidirektion Kärnten waren an 2 Tagen Gastteilnehmer an dieser MEPA-Fortbildung. Das Thema Rockerkriminalität wurde erstmalig als MEPA-Seminar veranstaltet.

Das Landeskriminalamt Kärnten hatte ein straffes und sehr interessantes Programm zusammengestellt. So wurden die Lagebilder und die Tätigkeiten der einzelnen Länder vorgestellt, um einen Überblick der Möglichkeiten und dem derzeitigen Stand in Mitteleuropa in diesem Fachbereich zu bekommen. Es wurde über die Erscheinungsformen der Rockerkriminalität und die nationale und internationale Zusammenarbeit referiert.

Zwischen den Teilnehmern wurden spezielle Fälle diskutiert, bei denen die Zusammenarbeit zwischen den operativen Ermittlern dargelegt wurde.

Am Ende des Seminars waren sich alle Experten einig, dass dieses Seminar für die Bekämpfung der Rockerkriminalität einen wertvollen Beitrag geleistet und die regionale Zusammenarbeit gefördert hat. Nicht nur die Inhalte des Seminars, sondern auch das Rahmenprogramm mit einer gemeinsamen Schifffahrt am Wörthersee, haben die Seminarteilnehmer näher gebracht und für eine weitere gute Zusammenarbeit die richtigen Weichen gestellt.